Blogparade – Smartphone vs. Familienzeit

Sarah vom Blog mamaskind hat zur Blogparade #ZeitOhneSmartphone aufgerufen, da ihr aufgefallen ist, wie häufig sie doch in Gegenwart ihrer Kinder eben dieses in der Hand hält. Spannendes Thema, dass absolut zu mir passt. Hier also mein Beitrag:

Reflektiere ich mich selber fällt mir auf, dass mein Smartphone fast immer griffbereit liegt. Ich muss ganz klar zugeben, dass ich mein Smartphone über den Tag immer wieder in der Hand habe. Da die Motte ja erst 9 Monate alt ist, erlaube ich es mir auch in ihrem Beisein, immer mal wieder Nachrichten zu lesen, zu schreiben oder Dinge zu recherchieren. Das ist meine Möglichkeit, mit der Welt “ da draußen“ Kontakt aufzunehmen.

Als ich die Motte noch gestillt habe, war mein Smartphone dabei. Häufig dauerte das Stillen ewig und so habe ich entweder ein Buch gelesen oder mit dem Smartphone hantiert. Hat ihr nichts ausgemacht und gemeckert hat sie nie. Wenn ich ihr heute die Flasche gebe verlangt sie deutlich mehr Aufmerksamkeit. Deshalb ist es nun weniger geworden, dass ich dabei das Smartphone in der Hand halte.

Fegt sie hier durchs Wohnzimmer, konnte ich (bis jetzt) immer noch einen Blick aufs Smartphone werfen. Seitdem sie aber das Krabbeln für sich entdeckt hat, muss ich vorsichtig und noch viel aufmerksamer sein. Zu schnell zieht sie an Kabeln und untersucht die (gesicherten) Steckdosen für mein Gefühl etwas zu genau.

Sitzen wir alle zusammen am Tisch und essen, ist das Smartphone tabu. Die Zeit nutzen wir, um miteinander zu reden, uns über den Tag auszutauschen und die Motte zu bewundern. Der Motte-Papa freut sich übrigens immer, wenn ich ihm neue Videos oder Bilder von Motte’s neusten Fortschritten schicke. Das ist ein wirklich ein großer Vorteil, dass das Aufnehmen und Senden so einfach geworden ist.

Gestern kam meine Mama zu uns und brachte, als hätte sie das Thema der Blogparade gerochen, einen Zeitungsartikel mit. Überschrift:  „Wenn Mama und Papa dauernd am Smartphone hängen„. Volltreffer. Generell hat mich der Artikel nicht allz sehr angesprochen. Sehr Klischeebeladen und ziemlich weit entfernt von (meiner) Realität. Wesentlich und wichtig finde ich den letzten Satz aus diesem Artikel:

“ Eltern sollten aber nicht aus dem Blick verlieren, wie wichtig das zugewandte Gespräch mit ihren Kindern ist.

Hier kann ich für mich ganz deutlich beantworten: Die Motte ist die Hauptperson und ich kann gut einschätzen, wann sie mir einen Blick aufs Smartphone genehmigt und wann sie mit mir kommunizieren möchte.



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Ein Gedanke zu “Blogparade – Smartphone vs. Familienzeit

  1. Hi,
    vielen Dank für die Teilnahme an der Blogparade!
    Lustig, dass zeitgleich auch durch die Medien diese Smartphone-Hysterie wandert. Ich finde den Artikel auch klischeebeladen, soll halt Aufmerksamkeit erzeugen.
    Bin gespannt, wie wir das alle in zehn Jahren sehen. 😀
    Viele Grüße
    Sarah

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