Fliegen mit Kleindkind nach Mallorca – unsere Erfahrungen

Wir sind nach dem Geburtstag der Motte für 11 Tage nach Mallorca geflogen und hatten dort einen wunderbaren Urlaub. In den nächsten Wochen werde ich euch immer mal darüber berichten! Heute geht es um das Fliegen mit Kleinkind!

Mallorca

Als wir uns entschieden haben in den Urlaub zu fliegen, war die Motte knappe 6 Monate alt. Wir haben uns bewusst für Mallorca als Reiseziel entschieden, da die Flugzeit ca. 2 Stunden beträgt. Bei der Buchung waren wir völlig entspannt, der Urlaub war ja auch weit weg.

Als aber der Urlaub immer näher rückte, machten wir uns schon Gedanken, wie wir den Flug mit der Motte wohl meistern würden.

Jeder, der schon einmal mit Kleinkind geflogen war, empfahl uns bei Start und Landung dem Kind etwas zu trinken anzubieten. Durch das Trinken würde der Druckausgleich besser funktionieren.

So bereitete ich also kurz vor der Abfahrt zum Flughafen zwei kleine Fläschchen mit Milch vor. Ich hatte die Hoffnung, dass sie bei Start und Landung eine gute Trinktemperatur erreichen würden.

Das Einchecken etc. funktionierte einwandfrei. Die Motte saß wie die Prinzessin auf der Erbse in ihrem Buggy und ließ es sich nicht nehmen, jeden anzulachen. Unglaublich!

Die nette Dame im Reisebüro hatte uns schon vorab zwei Plätze in Reihe 1 im Flieger gebucht, da man dort besonders viel Beinfreiheit hat.

Genau so war es auch. Ganz toll. Die Motte kam auf meinen Schoß, ich schnallte mich an und mit einem extra Gurt schnallte ich die Motte an mir fest. Als das Flugzeug zum Abheben ansetze, bekam sie Flasche Nummer 1 und trank sie ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken aus. Als wir die Reisehöhe erreicht hatten, baten wir einen netten Steward, ihr Breigläschen zu erwärmen. Als der Motte-Papa sie fütterte, fielen ihr immer mehr die Augen zu, bis sie nach 1/3 des Glases schließlich ganz einschlief. Völlig tiefenentspannt machte sie für ungefähr 30 min ein Schläfchen auf meinem Arm und wurde erst wach, als der Pilot sich meldete und den Sinkflug ankündigte. Danach aß sie noch fix das Gläschen leer und als auch wir den Druck auf den Ohren spürten, bekam sie noch Flasche Nummer 2.

Was wären wir zufrieden und glücklich. Unsere Sitznachbarn nannten die Motte daraufhin liebevoll „Flugzeug-Prinzessin“!

Der Rückflug verlief ähnlich problemlos. Allerdings war die Motte total überdreht und wollte lieber stehen und laufen und nicht auf meinem Schoss zu sitzen. Das war etwas anstrengend! Im Endeffekt ist sie aber auch hier eingeschlafen und hat von der Landung nichts mitbekommen! Perfekt!

Unser Fazit: Fliegen mit Kleinkind klappt prima, wenn Start und Landung mit Getränken oder Knabbereien erträglich gemacht werden können. Auch ist es von Vorteil, in Reihe 1 zu sitzen, da die Beinfreiheit doch sehr viel ausmachen kann! Wir würden deshalb jederzeit wieder mit der Motte in den Urlaub fliegen!

Flugzeug

Partnerlook – die Motte und ihr Papa

Heute gibt es gar nicht viel Text, sondern einige Bilder. Vor einigen Wochen habe ich in einem Online-Shop zufällig Converse Chucks für Babys im gleichen Design gesehen, die der Motte-Papa auch hat. Ich war verliebt und habe direkt zugeschlagen. Die Motte hatte die Schuhe noch nie wirklich an – sie sind viel zu hart und wohl völlig ungeeignet für kleine Babyfüße. Ein kurzes Fotoshooting musste aber doch sein – seht selbst …

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Blogparade – Smartphone vs. Familienzeit

Sarah vom Blog mamaskind hat zur Blogparade #ZeitOhneSmartphone aufgerufen, da ihr aufgefallen ist, wie häufig sie doch in Gegenwart ihrer Kinder eben dieses in der Hand hält. Spannendes Thema, dass absolut zu mir passt. Hier also mein Beitrag:

Reflektiere ich mich selber fällt mir auf, dass mein Smartphone fast immer griffbereit liegt. Ich muss ganz klar zugeben, dass ich mein Smartphone über den Tag immer wieder in der Hand habe. Da die Motte ja erst 9 Monate alt ist, erlaube ich es mir auch in ihrem Beisein, immer mal wieder Nachrichten zu lesen, zu schreiben oder Dinge zu recherchieren. Das ist meine Möglichkeit, mit der Welt “ da draußen“ Kontakt aufzunehmen.

Als ich die Motte noch gestillt habe, war mein Smartphone dabei. Häufig dauerte das Stillen ewig und so habe ich entweder ein Buch gelesen oder mit dem Smartphone hantiert. Hat ihr nichts ausgemacht und gemeckert hat sie nie. Wenn ich ihr heute die Flasche gebe verlangt sie deutlich mehr Aufmerksamkeit. Deshalb ist es nun weniger geworden, dass ich dabei das Smartphone in der Hand halte.

Fegt sie hier durchs Wohnzimmer, konnte ich (bis jetzt) immer noch einen Blick aufs Smartphone werfen. Seitdem sie aber das Krabbeln für sich entdeckt hat, muss ich vorsichtig und noch viel aufmerksamer sein. Zu schnell zieht sie an Kabeln und untersucht die (gesicherten) Steckdosen für mein Gefühl etwas zu genau.

Sitzen wir alle zusammen am Tisch und essen, ist das Smartphone tabu. Die Zeit nutzen wir, um miteinander zu reden, uns über den Tag auszutauschen und die Motte zu bewundern. Der Motte-Papa freut sich übrigens immer, wenn ich ihm neue Videos oder Bilder von Motte’s neusten Fortschritten schicke. Das ist ein wirklich ein großer Vorteil, dass das Aufnehmen und Senden so einfach geworden ist.

Gestern kam meine Mama zu uns und brachte, als hätte sie das Thema der Blogparade gerochen, einen Zeitungsartikel mit. Überschrift:  „Wenn Mama und Papa dauernd am Smartphone hängen„. Volltreffer. Generell hat mich der Artikel nicht allz sehr angesprochen. Sehr Klischeebeladen und ziemlich weit entfernt von (meiner) Realität. Wesentlich und wichtig finde ich den letzten Satz aus diesem Artikel:

“ Eltern sollten aber nicht aus dem Blick verlieren, wie wichtig das zugewandte Gespräch mit ihren Kindern ist.

Hier kann ich für mich ganz deutlich beantworten: Die Motte ist die Hauptperson und ich kann gut einschätzen, wann sie mir einen Blick aufs Smartphone genehmigt und wann sie mit mir kommunizieren möchte.



Do-It-Yourself – Rasseln aus Cremedosen basteln

Als ich heute Morgen im Badezimmer stand fiel mir auf, dass meine beiden Cremedosen leer waren. Bevor sie aber im Mülleimer gelandet sind, kam mir eine Idee.

Warum nicht Rasseln für die Motte daraus basteln?!

Gesagt, getan. Hier ist also meine allererste Do-It-Yourself-Anleitung.

Rasseln aus Cremedosen 

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Ihr benötigt dafür eine leere Dose, Füllmaterial (ich habe Nudeln und Linsen genommen), Paketband, buntes Klebeband und eine Schere.

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Ich habe zuerst die Dosen ausgewaschen, denn das Füllmaterial soll ja schön rasseln und nicht an den Creme-Resten festkleben.

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Danach habe ich die Dosen gefüllt. Ich empfehle euch, immer einen Rassel-Test zu machen. Ich hatte anfangs zu viel Füllmaterial darin und der Rassel-Effekt war sehr gering.

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Danach habe ich mit dem Paketband die Dosen gut verschlossen, damit die Motte sie nicht aus Versehen öffnet.

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Schön sehen die Dosen so nicht aus, deshalb braucht ihr nun

IMG_7746das farbige Klebeband.

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Da das farbige Klebeband wesentlich schmaler ist als die Dose, muss man in mehreren Etappen wickeln.

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So sehen die beiden fertigen Dosen dann aus.

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Einfach und ratzfatz gemacht.

Nun aber kommt der ganz entscheidende Punkt: Wie findet die Motte ihre neuen Rasseln?!

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Die Motte hat Spaß, die kleine Bastelstunde am Morgen hat sich also gelohnt. Nicht nur, dass sie Dosen schön rasseln, sie rollen auch prima über den Boden – und die Motte hinterher.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Das Kinderzimmer der Motte

Heute wollte ich euch einmal vorstellen, wie das Kinderzimmer der Motte aussieht. Als wir hier eingezogen sind war ich zwar schon schwanger, allerdings wussten wir noch nicht, ob’s ein Junge oder Mädchen wird. Da wir die groben Streicharbeiten aber schon erledigt haben wollten, entschlossen wir uns für einen kräftigen Farbton – grün. Geworden ist es eher giftgrün, aber gut. Nicht das gesamte Zimmer ist in grün/weiß gestrichen, eine Wand ist komplett weiß geblieben – für weitere Verschönerungen.

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Tolle Freunde, die nebenbei künstlerisch sehr begabt sind, halfen uns dann bei der Verschönerung des Zimmers. Ich hatte vorher das Internet durchforstet. Mir gefielen Tiere sehr gut, so dass wir Elefanten, Affen, Löwen und Giraffen an die Wand brachten. Dabei hatten wir jeweils ein Tier ausgedruckt und benutzen es als Schablone. Anschließend wurden die Tiere ausgemalt und in mühevoller Kleinarbeit bekam jedes Tier viele kleine weiße Pünktchen.

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Ganz besonders toll finde ich den Baum ❤  Hier haben sich zwei wirkliche Künstler ausgetobt. Nix Schablone, nix abgepauscht. Freihand haben die Zwei gezeichnet, über jedes Blatt und jeden Farbton wurde ausführlich diskutiert. Ein herrliches Gesamtkunstwerk. Der Motte-Papa und ich waren und sind noch immer ganz begeistert. Jeden Abend nimmt der Motte-Papa nun die Motte auf den Arm und sie schauen sich gemeinsam den Baum an und streicheln die Vögel. Herrlich!

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Wir haben uns auch bei den Möbeln im Internet inspirieren lassen und uns die große Ikea Hemnes Kommode gekauft. Hier gab es nämlich eine Anleitung, wie man einen solchen Aufsatz bauen kann. Also wir können das nicht. Der Motte-Papa ist noch handwerklicher Anfänger und so fragten wir den Papa vom Patenmäuschen, der uns hier mit Rat und vor allen Dingen Tat zur Seite stand. Heute möchte ich die Wickelkommode nicht mehr missen. Sie ist wirklich groß und ich habe rechts und links Windeln, Feuchttücher, Creme, Windeleimer etc. stehen. Die Wickelauflage ist eine alte von meiner Cousine, da hat die Motte-Oma einen roten Sterne-Bezug genäht. Ich habe dann aus Frottee viele schöne grüne Handtücher zugeschnitten, mit Schrägband eingefasst und mit Sternen verziert. Darauf wird die Motte gewickelt und wenn es mal einen kleinen Wickelunfall gibt, wandert das Handtuch schnell in die Waschmaschine. In der Wickelkommode haben wir (bis jetzt) alle Klamotten, Handtücher etc. von der Motte ganz gut unterbekommen. Langsam aber sicher wirds eng und wir sind auf der Suche nach einem Kleiderschrank. Nötig wäre es nicht unbedingt aber Motte’s schöne Kleider würde ich doch zu gerne auf Kleiderbügeln sehen 🙂

Momentan steht hinten am Fenster noch ein Sessel und ein Hocker. Hier stille ich die Motte jeden Abend und wenn wir Besuch von noch stillenden Mamas bekommen, ist das ein schöner Rückzugsort.

Wir fühlen uns wirklich sehr wohl in Motte’s Kinderzimmer und freuen uns darauf, wenn es für sie irgendwann zum richtigen Spieleparadies wird.