Motte testet den Doona

Einige Wochen lang sind der Motte-Papa und ich mit der Motte zum Babyschwimmen gegangen. Der Weg vom Auto zur Umkleide war nicht wahnsinnig weit, so dass uns der Aufwand, das Kinderwagengestell ins Auto rein und raus zu hieven zu anstrengend erschien. So schleppte ich die Schwimmsachen und der Motte-Papa die Motte im Maxi Cosi. Irgendwann bemerkt er ächzend, dass die Motte samt Maxi Cosi doch gewaltig schwer geworden ist. Seine Idee: „Warum gibt es eigentlich noch keinen Kindersitz mit Rollen dran? Das wäre doch für so kurze Strecken eine super Sache!“

Keine Woche später wurde seine Idee Wirklichkeit – wir wurden nämlich gefragt, ob wir den brandneuen Doona testen wollen. Erst mal gegoogelt, das Produktvideo angeschaut und dann war die Antwort klar – aber natürlich wollen wir! Denn genau von dieser tollen Erfindung hatten wir Tage vorher noch geträumt.

Als zwei große Pakete mit Autositz, Isofix-Station und Zubehör (Einkaufsnetz, Wickeltasche) bei uns zu Hause ankamen, freuten wir uns wie zwei kleine Kinder auf zwei Wochen Testabenteuer mit dem Doona.

Fakten zum Doona:

– Der Doona ist ein Autositz, der für Neugeborene bis hin zu Kleinkindern von ca. 15 Monaten (oder einem Gewicht von ca 13 kg) genutzt werden kann.

– Angeschnallt wird das Kind mit einem 5-Punkt-Gurt.

– Für Autos, die Isofix haben, gibt es auch eine separate Station.

– Ansonsten kann man den Doona auch wie jeden anderen Sitz im Auto mit Gurten sichern.

Jetzt aber kommt das absolute Highlight. Das, was den Doona zu etwas ganz Besonderem macht und von der Konkurrenz abhebt:

Der Doona ist der erste Autositz, der ein ausfahrbares Kinderwagengestell an Bord hat.

Mit einem Handgriff kann man die Rollen des Autositzes ausfahren …

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 … das geht ratz fatz und ist wirklich einfach.

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Hat man das Fahrgestell ausgefahren, kann man sich nun entscheiden, wie man den Doona schieben möchte. So ist es zum Beispiel möglich, den Doona wie einen Trolley zu schieben und den Schiebegriff senkrecht zu lassen.

Ich habe immer auf die Buggy-Schiebeweise umgestellt. Dabei kann man den Schiebegriff ausziehen, so dass auch der Motte-Papa den Doona (noch) gut schieben konnte. Für größere Männer wäre es vielleicht von Vorteil, wenn der Schiebegriff sich noch ein wenig weiter ausfahren lassen würde.

Leider war unser Babyschwimmen mittlerweile beendet, aber so testeten wir den Doona zum Beispiel beim Bummel durch ein großes Möbelhaus. Am Parkplatz angekommen konnten wir schnell den Doona aus dem Auto nehmen, das Fahrgestell ausfahren und los ging’s.

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Auch im ortsansässigen Babymarkt waren wir mit dem Doona zu Gast und wurden neugierig beäugt und ausführlichst befragt. 🙂

Die Motte hat sich im Doona definitiv sehr wohl gefühlt. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie darin sogar ein wenig besser, weil aufrechter, gesessen hat. Auch das Anschnallen ließ sie problemlos mit sich machen und es funktioniert ganz einfach.

Wenn wir allerdings ins Auto eingestiegen sind, fand ich den Doona ziemlich unhandlich und schwer. Dem Motte-Papa fiel das ein wenig leichter, er hat einfach mehr Kraft. Man darf nicht vergessen, dass sich schließlich auch ein Fahrgestell daran befindet. So wiegt der Doona, ohne die Motte an Bord, ganze 7 kg,

Allen werdenden Eltern, die noch kein Kind und keinen Autositz haben, kann ich ein genaueres Begutachten des Doona nur empfehlen. Zwar ist der Preis recht happig (329 Euro), allerdings hat man damit definitiv doch ein große Erleichterung im Alltag. So habe ich das zumindest empfunden. Ich war viel flexibler und habe nicht überlegt, wie ich die Motte samt Maxi Cosi „mal eben“ durch den Supermarkt geschleppt bekomme.

Als wir uns in dieser Woche wieder vom Doona verabschieden mussten, waren wir schon ein wenig traurig.

Spaß hat’s gemacht und wir haben uns an diesen Luxus doch sehr gewöhnt.

Vielen Dank, liebes Doona Team.

In Zusammenarbeit mit Doona Deutschland