timbaru / Mama on the rocks / Zwerg&Meer – Bewohner in #Bloggerhausen

Vor einiger Zeit hat Jessi vom Blog Terrorpüppi eine Blogparade mit dem Titel  Mein Blog, Dein Blog, Unsere Blogosphäre ins Leben gerufen. Das fand ich sehr interessant und habe mich auch mit einem Blogbeitrag daran beteiligt. Nun gibt es einen zweiten Teil zu dieser Blogparade. Denn Jessi hat fleißig ausgelost und jeder Teilnehmer hat Blogs zugelost bekommen, die es nun gilt, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

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timbaru:

Hinter dem Blog mit dem außergewöhnlichen Namen „timbaru“ steckt Nina, eine mit einem Bulgaren verheiratete, in der Slowakei lebende Mama einer Tochter. Des weiteren liebt sie das Nähen – also ganz mein Fall 🙂

Unterteilt ist Nina’s Blog in mehrere Unterkategorien und wirkt auf mich dadurch sehr aufgeräumt und übersichtlich. Gefällt mir sehr gut! So klicke ich als Nähjunkie natürlich direkt auf „Genähtes“ und lasse mich inspirieren. Toll!

Da Nina mit ihrer Familie in Bratislava lebt berichtet sie darüber auch regelmäßig. Sehr interessant und einfach mal ganz anders. Sehr schmunzeln musste ich bei dem Bericht über die Küchengeschichte „Meet Candy“.

Eine weitere Leidenschaft von Nina ist das Schreiben. So findet man unter der Rubrik „Erzähltes“ unter anderem selbst geschriebene Kurzgeschichten. Hängen geblieben bin ich bei der Kurzgeschichte „Der Kirschbaum“. Könnte ich glatt im Deutschunterricht einsetzen. Wunderbar geschrieben, regt zum Nachdenken an.

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich der Besuch auf Nina’s Blog „Timbaru“ sehr lohnt. Neben den wirklich interessanten Themen gefällt mir das Layout und die Aufteilung sehr gut. Eine Frage habe ich allerdings noch, liebe Nina: Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?! Trotz Recherche im Netz konnte ich keine wirkliche Antwort darauf finden! Vielleicht verrätst du es mir?

 Mama on the rocks

Der Blog, den ich schon vor der Auslosung kannte und den ich furchtbar gern lese. Denn Séverine, 38, schreibt seit 2009 mit einer Leichtigkeit, gepaart mit Ironie, Wortwitz aber auch ernsten Tönen, die mich schnell begeistert haben. Wie oft sitze ich schmunzelnd oder laut lachend auf dem Sofa, wenn ich ihre neusten Beiträge lesen. Aber mal sortiert der Reihe nach.

Starte ich meine Erkundungstour auf ihrem Blog, fällt mir das klar strukturierte Design auf. Von hier aus hat man die Möglichkeit, sich mehr über Séverine zu informieren („ME„), ihre Kinder LadyGaga (*2009) und Copperfield (*2014) näher kennen zulernen („MY KIDS„) oder aber staunend zu betrachten, wo Séverine schon Artikel veröffentlicht hat („PUBLIKATIONEN„).

Nun aber mal zu einigen meiner persönlichen Highlights. Es fällt mir ziemlich schwer, mich da einzuschränken und auszuwählen, aber ich werde es versuchen.

Beim zweiten Kind wird alles besser“ – wunderbar beschreibt Séverine hier, was sich mit Kind Nummer 2 bei ihnen geändert hat. Also ich bekomme dadurch direkt noch mehr Lust auf Nummer 2 😉 In einem ihrer neusten Artikel gibt sie Tipps, wie Kinder ohne Murren ins Bett gehen! Absolut lesenswert – ich habe so gelacht!

Genial geschrieben ist ihr „Brief an meine PR-Tante und meinen PR-Onkel im WWW“ die mit unpersönlichen Anfragen, unmöglichen Forderungen etc. auf ihrem Blog erscheinen wollen. Unmöglich, ihre Retourkutsche allerdings extrem lesenswert.

Aber Séverine kann nicht nur lustig und ironisch, sondern auch sehr nachdenklich. Ihren Artikel „Leben mit einer Fehlgeburt“ habe ich mit Tränen in den Augen gelesen. So ehrlich und aus dem Herzen! Auch der Beitrag „Das Geburtstrauma, von dem ich nichts wusste“ machte mich nachdenklich.

Deshalb, liebe Mama on the Rocks Séverine: Einfach weitermachen – genau so!

Zwerg&Meer

Passend zum Blognamen begrüßt mich ein Blog in meerblauem Design mit kleinen Fischchen im Hintergrund! Da bekomme ich direkt Lust auf Urlaub am Meer! Jessy ist 29 Jahre alt, seit 2011 Mama vom Mini-Chef und – wie wunderbar – ebenfalls dem Nähen verfallen.

Bei der ersten Betrachtung ihres Blogs gefällt mir direkt sehr, dass Jessy sich in Stichworten zum einen kurz vorstellt und man zwischen unterschiedlichen Kategorien wählen kann. Hier kann ich sehen, dass Jessy regelmäßig am „Freitagsfüller“ und auch bei „12 von 12“ teilnimmt. Interessiert und neugierig habe ich auf die Kategorie „Immer wieder Sonntags“ geklickt, in der sich sagenhafte 43 Artikel verstecken. Jessy gibt hier in Kurzform einen Rückblick auf ihre Woche, was sie gesehen, gehört, getan, gedacht hat, worüber sie sich geärgert und gefreut hat. Sehr übersichtlich und eine wirklich schöne Idee. Hast du dir das selber ausgedacht, liebe Jessy?

Danach widme ich mich einigen sehr persönlichen Blogbeiträge. Mir fällt auf, dass Jessy sehr ehrlich und direkt aus dem Herzen schreibt. Das gefällt mir sehr gut. So beschreibt sie hier, wie ihre Beziehung momentan aussieht und in einem später folgenden Beitrag erzählt sie, wie sie ihren Mann kennengelernt hat. Außerdem kann sie sich auch richtig auslassen, wenn ihr etwas ganz gegen den Strich geht. Völllig zurecht, wie ich finde. Deshalb solltet ihr euch unbedingt einmal „Die Sache mit dem Familienpaket“ durchlesen.

Ich könnte an diese Stelle noch ziemlich lang weitermachen, denn Jessy hat seit dem Start ihres Blogs im Mai 2013 wirklich schon so viele schöne Blogartikel geschrieben. Deshalb kann ich euch nur empfehlen: Hüpft schnell rüber und stöbert. Das mache ich nämlich nun auch noch ein Weilchen!

Nähprojekt: Kimono Tee – ein Shirt für mich!

Wenn ich euch hier meine Nähprojekte vorstelle, sind sie immer für die Motte oder Geschenke für andere Kids. Heute deshalb eine Premiere: Ein T-Shirt für mich nach dem Schnittmuster von Maria Denmark.

Entdeckt habe ich das Shirt aber über den wunderbaren Blog Seemannsgarn, wo passenderweise gerade eine Blogparty zu dem Shirt gestartet wurde.

Es ist wirklich leicht zu nähen und hat einen sehr angenehmen, lockeren Sitz! Ich fühle mich auf jeden Fall pudelwohl darin!

Deshalb: Seht selbst!

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Mein Blog und ich als Bloggerin in #bloggerhausen – eine Blogparade

Nun gibt es meinen Blog ziemlich genau ein halbes Jahr, ich bin mit viel Freude dabei und lerne durch zahlreiche Blogs und die Kommunikation über Twitter jeden Tag etwas neues über das Bloggen. Ein spannendes und weitreichendes Feld, von dem ich vor sechs Monaten überhaupt gar keine Ahnung hatte.

Jessi vom Blog Terrorpüppi hat eine Blogparade mit dem Titel  Mein Blog, Dein Blog, Unsere Blogosphäre ins Leben gerufen. Hier hat sie elf Fragen gestellt, mit Hilfe derer ich nicht nur meinen Blog, mich als Bloggerin sondern auch mich als Blogleserin beschreiben und reflektieren kann.

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1. Beschreibe deinen Blog in drei Worten

Motte – Kreativität – Leben

2. Beschreibe dich als Blogger bzw. Bloggerin in zwei Sätzen

Ich blogge mit viel Freude, Ehrlichkeit und Kreativität. Dabei hole ich mir vor der Veröffentlichung eines Blogposts immer ein Feedback von meinem Mann.

3. In welchen Situationen und welchen Menschen erzählst du außerhalb des Internets von deinem Blog?

Mit meinem Mann spreche ich regelmäßig darüber. Viele meiner Freunde wissen vom Blog, meine Familie ebenso. Aber nur selten wird das zum Thema gemacht.

4. Welchen Blog – abgesehen von deinem eigenen – würdest du mir als allererstes empfehlen wollen?

Ich lese mit großer Begeisterung und nahezu täglich den Blog Nullpunktzwo, denn Frl. Nullpunktzwo schreibt einfach direkt aus dem Leben, sehr authentisch und hautnah.

5. Welchen Blogger oder welche Bloggerin möchtest du gerne mal im richtigen Leben kennenlernen?

Ganz spontan fallen mir das Frl. Nullpunktzwo aber auch Dani von Glucke und So ein, mit ihr hatte ich schon schöne Twitter-Unterhaltungen. Wenn ich aber in meine Twitter Timeline oder in meine Blogroll schaue, fallen mir noch eine Menge weiterer Kandidaten ein 🙂

6. Wenn du dir aussuchen könntest, mit jemanden ein Interview auf deinem Blog zu führen – egal mit wem – wer wäre das?

Ildikó von Kürthy – ihr Buch „Unter dem Herzen. Ansichten einer neugeborenen Mutter“ habe ich (teilweise mit Tränchen) verschlungen.

7. Welche Art von Beiträgen liest du gerne auf anderen Blogs?

Beiträge über die Entwicklung von Kindern, ihren Besonderheiten und Eigenschaften und das tägliche Leben. Interessant sind hin und wieder auch mal Produkttests und Gewinnspiele, aber alles in Maßen. Da wir bald unsere erste Flugreise mit der Motte machen, hab ich schon häufig Reiseberichte gelesen. Auch sehr spannend! Inspirieren lasse ich mich von kreativen Näh-/DIY-Blogs. Danach möchte ich meist direkt im Nähzimmer verschwinden.

8. Welche Art von Beiträgen magst du überhaupt nicht gerne auf anderen Blogs lesen?

Beauty-Artikel etc. überspringe ich meist. Das interessiert mich jetzt nicht so wahnsinnig. Auch bei Rezepten fliege ich nur drüber und lese selten genauer.

9. Was hast du dich beim Bloggen schon „immer“ gefragt?

Ist es okay, dass ich das so Aufschreibe? Trete ich niemandem zu Nahe, verletze ich keine Persönlichkeitsrechte?

10. Was würdest du Blogger-Neulingen raten?

Den Mut haben, einfach zu beginnen und sich dabei aber ausreichend Gedanken über den Namen des Blogs machen. Pia (früher Mama Miez), hat einen sehr interessanten Artikel darüber geschrieben. Hätte ich den vor einem halben Jahr gelesen, würde der Blog eventuell heute anders heißen.

11. Was wünscht du dir für das Miteinander in der Blogosphäre?

Einen netten und ehrlichen Umgang miteinander. Hilfe, gute Tipps und Ratschläge zu bekommen, wenn man Fragen hat. Das finde ich super!

Vielen Dank an Jessi für die schönen Fragen! Ich freue mich auf Teil Nummer 2!

Blogparade – Smartphone vs. Familienzeit

Sarah vom Blog mamaskind hat zur Blogparade #ZeitOhneSmartphone aufgerufen, da ihr aufgefallen ist, wie häufig sie doch in Gegenwart ihrer Kinder eben dieses in der Hand hält. Spannendes Thema, dass absolut zu mir passt. Hier also mein Beitrag:

Reflektiere ich mich selber fällt mir auf, dass mein Smartphone fast immer griffbereit liegt. Ich muss ganz klar zugeben, dass ich mein Smartphone über den Tag immer wieder in der Hand habe. Da die Motte ja erst 9 Monate alt ist, erlaube ich es mir auch in ihrem Beisein, immer mal wieder Nachrichten zu lesen, zu schreiben oder Dinge zu recherchieren. Das ist meine Möglichkeit, mit der Welt “ da draußen“ Kontakt aufzunehmen.

Als ich die Motte noch gestillt habe, war mein Smartphone dabei. Häufig dauerte das Stillen ewig und so habe ich entweder ein Buch gelesen oder mit dem Smartphone hantiert. Hat ihr nichts ausgemacht und gemeckert hat sie nie. Wenn ich ihr heute die Flasche gebe verlangt sie deutlich mehr Aufmerksamkeit. Deshalb ist es nun weniger geworden, dass ich dabei das Smartphone in der Hand halte.

Fegt sie hier durchs Wohnzimmer, konnte ich (bis jetzt) immer noch einen Blick aufs Smartphone werfen. Seitdem sie aber das Krabbeln für sich entdeckt hat, muss ich vorsichtig und noch viel aufmerksamer sein. Zu schnell zieht sie an Kabeln und untersucht die (gesicherten) Steckdosen für mein Gefühl etwas zu genau.

Sitzen wir alle zusammen am Tisch und essen, ist das Smartphone tabu. Die Zeit nutzen wir, um miteinander zu reden, uns über den Tag auszutauschen und die Motte zu bewundern. Der Motte-Papa freut sich übrigens immer, wenn ich ihm neue Videos oder Bilder von Motte’s neusten Fortschritten schicke. Das ist ein wirklich ein großer Vorteil, dass das Aufnehmen und Senden so einfach geworden ist.

Gestern kam meine Mama zu uns und brachte, als hätte sie das Thema der Blogparade gerochen, einen Zeitungsartikel mit. Überschrift:  „Wenn Mama und Papa dauernd am Smartphone hängen„. Volltreffer. Generell hat mich der Artikel nicht allz sehr angesprochen. Sehr Klischeebeladen und ziemlich weit entfernt von (meiner) Realität. Wesentlich und wichtig finde ich den letzten Satz aus diesem Artikel:

“ Eltern sollten aber nicht aus dem Blick verlieren, wie wichtig das zugewandte Gespräch mit ihren Kindern ist.

Hier kann ich für mich ganz deutlich beantworten: Die Motte ist die Hauptperson und ich kann gut einschätzen, wann sie mir einen Blick aufs Smartphone genehmigt und wann sie mit mir kommunizieren möchte.