Nähprojekt – Schlecki für das Beistellbett

Bevor die Motte zur Welt gekommen ist, habe ich einen ausgeprägten Nestbautrieb gehabt. So habe ich mir zum Beispiel darüber Gedanken gemacht, ob ich für das Beistellbett der Motte ein Nestchen nähe. Nachdem ich aber sowohl bei der Vorsorgeuntersuchung im KH als auch in zahlreichen Foren gelesen habe, dass man darauf verzichten soll (Gefahr des Plötzlichen Kindstod), habe ich nach Alternativen gesucht.

So bin ich auf die Schlecki gestoßen, eine selbst genähte Schlange, die man in wenigen Handgriffen in eine Schnecke verwandeln kann. Ein Schnittmuster habe ich dazu nicht verwendet, die Kopfform der Schlecki habe ich vorgezeichnet und den Stoff dementsprechend zugeschnitten. Man kann wunderbar Stoffreste für die Schlecki verwenden und diese einfach zusammen nähen. Gefüllt habe ich die Schlecki mit Füllwatte.

Schlecki 1

Die Schlecki passte exakt ins Beistellbett, ich habe sie dabei mit zwei Bändern fixiert. Die ersten ein, zwei Monate lag die Motte auch ganz brav neben Schlecki. Danach bewegte sie sich allerdings so viel, dass sie mit ihren kleinen Ärmchen unter die Schlecki griff und diese immer wieder hochhob. Das war mir dann etwas zu heikel und ich verbannte Schlecki ins Kinderzimmer, als Kuscheltier.

Schlecki 2

Um die Schlecki zu verwandeln, habe ich Kam Snaps angebracht.

Eine weitere Schlecki hat der Motte-Cousin geschenkt bekommen.

Schlecki 3

Schlecki 4

Ich kann das Nähen einer Schlecki nur empfehlen. Super einfach, gute Resteverwertung und man hat schnell ein tolles Ergebnis!

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Nähprojekte – Taschen

Für meine ersten Nähversuche habe ich mich an Taschen gewagt. Das war ein guter Einstieg in die Welt des Nähens. Viele Taschen habe ich verschenkt aber auch teilweise behalten. Viele schöne Schnittmuster und Beispiele habe ich in dem Buch „Noch mehr tolle Taschen selbst genäht“ von Miriam Dornemann gefunden!

Hier also einige Beispiele!

Ich liebe Punkte und habe aus einer Wachstuchdecke diese Umhängetasche genäht.

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Bei Tchibo gab es mal ein Stoffpaket – daraus ist dieser Shopper standen, der nun bei einer Freundin wohnt.

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 Als wir uns eine neue Kamera gekauft haben, musste eine Kameratasche her. Ratz fatz aus dem Stoff vom Möbel-Schweden genäht.

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Für unser Netbook habe ich eine Hülle gezaubert. Schön dick mit Vliese gepolstert, damit auch unterwegs nichts damit passiert.

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Meine Cousine hat eine unglaublich tolle Stickmaschine. Damit haben wir dieses Kosmetiktäschchen aufgehübscht.

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Als der Motte-Papa noch bei einer anderen Firma gearbeitet hat, habe ich für seinen Firmenlaptop eine Tasche genäht.

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 Über diese Tasche aus Kunstleder durfte sich meine Mama freuen.

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 Aus dem Möbel-Schweden Stoff gab’s dann auch noch einen Shopper für den eigenen Gebrauch!

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